Zwischen Angst und Hoffnung – Aspekte christlicher Eschatologie

ThI 21Krisen rufen Zukunftsangst hervor. Sie führen uns vor Augen, dass wir nicht im „goldenen Zeitalter“ leben. Der Fortschrittsglaube bröckelt längst, und die Angst vor immer neuen Krisen und Katastrophen wächst. In Krisenzeiten blühen die apokalyptischen Erwartungen. Der christliche Glaube erwartet das Heil nicht erst in der Zukunft.

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Es hat vielmehr schon mit Jesus Christus begonnen. Er hat die Erlösung für die Menschen geschaffen und gibt ihnen Hoffnung. Denn mit seinem Tod und seiner Auferweckung ist auch über die Zukunft der Welt entschieden: Am Ende wird Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, in denen Gerechtigkeit und Frieden herrschen.
Die Autoren dieses Bandes gehen auf die Situation der Gesellschaft zwischen Angst und Hoffnung ein und beleuchten unterschiedliche Aspekte der christlichen Endzeithoffnung.

Aufsätze:
Markus Iff: Eschatologisches Denken und apokalyptisches Geschichtsbild
Julius Steinberg: Prophetie und Apokalyptik im Alten Testament am Beispiel von Sacharja 9−14
Michael Schröder: Hermeneutik der Offenbarung des Johannes
Johannes von Lüpke: Unbarmherziges Gericht – barmherziger Richter. Endgericht und ewige Verdammnis als Themen evangelischer Eschatologie
Reinhard Hempelmann: Weltangst und Weltende. Anthropologische Aspekte gegenwärtiger apokalyptischer Vorstellungen
Ingo Scharwächter: Wie leben wir als Gemeinde in Erwartung der Wiederkunft Jesu?

Theologische Impulse Band 21 – ISBN 978-3-933660-47-3 − 10,95 €

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