Systematische Theologie

StDie „Systematische“ Theologie stellt die christliche Botschaft nach thematischen Gesichtspunkten geordnet dar. Außerdem möchte sie zeigen, wie unterschiedliche Aussagen des christlichen Glaubens zusammenhängen.

Systematische Theologie ist somit diejenige Gestalt von Theologie, die auf dem Boden des biblischen Zeugnisses und in reformatorischer Perspektive den christlichen Glauben nach seinen zentralen Inhalten (Dogmatik) und nach seinen praktischen Handlungsorientierungen (Ethik) wissenschaftlich und systematisch, also als klares und gegliedertes Ganzes, denkend entfaltet. Dieses wird auf die jeweilige Situation bezogen, und so wird die christliche Wahrheit als eine gegenwärtige verantwortet. Dabei spielen der Zusammenhang mit anderen Wissenschaften (Philosophie, Soziologie, Psychologie) ebenso eine Rolle wie die Einbeziehung einer Theologie der Religionen als Kontext für die Dogmatik.

In Vorlesungen, Seminaren und Übungen geht es zentral um das Wesen und um das Gottes- und Weltverständnis des christlichen Glaubens. Wir befassen uns mit der Hermeneutik der Bibel, der Lehre vom Menschen (Anthropologie), von der Person und dem Werk Jesu Christi (Christologie), von der Gemeinde (Ekklesiologie) und den letzten Dingen (Eschatologie).

Unser Lehrangebot im Fach Ethik vermittelt ein grundlegendes Verständnis von Ethik und vertieft es an verschiedenen Themen. Sie erwerben die Kompetenz, selbständig und begründet zu einem eigenen ethischen Urteil zu finden. Die Sexual- und Eheethik fragt nach der Bedeutung von Sexualität und zwischenmenschlichen Beziehungen und ihrer Zuordnung zur Ehe.

Bei allen Themen der Systematischen Theologie wird reflektiert, wie die theologische Tradition der Freien evangelischen Gemeinden, anderer Frei- und Volkskirchen zueinander stehen.

Dozenten:
Prof. Dr. Markus Iff
Christian Bouillon

Die Internetpraesenz der Theologischen Hochschule Ewersbach